Skalierung

Profitabel skalieren: Warum Deckungsbeitrag wichtiger ist als ROAS

J Jonas Bernert 17. Juli 2026 1 Min. Lesezeit
📈

ROAS ist eine Vanity-Metrik, wenn du sie isoliert betrachtest. So steuerst du Wachstum nach echter Profitabilität.

Viele Shops skalieren sich in die Unprofitabilität. Der Grund: Sie optimieren auf den Return on Ad Spend statt auf den Deckungsbeitrag.

Das Problem mit dem ROAS

Ein ROAS von 4 klingt gut. Aber wenn deine Marge nach Wareneinsatz, Versand, Retouren und Fixkosten bei 20 % liegt, verdienst du bei diesem ROAS möglicherweise nichts.

Der Deckungsbeitrag als Nordstern

Skaliere nie ein Budget, dessen marginalen Deckungsbeitrag du nicht kennst.

Der entscheidende Wert ist der Deckungsbeitrag pro Bestellung nach allen variablen Kosten. Erst wenn dieser positiv bleibt, während du das Budget erhöhst, skalierst du gesund.

So gehst du vor

  • Ermittle deine echte Contribution Margin je Produkt
  • Definiere einen Break-Even-ROAS statt eines Wunsch-ROAS
  • Steuere Budgets nach marginalem Return, nicht nach Durchschnitt
  • Berücksichtige den Customer Lifetime Value bei der Akquise

Wachstum ist kein Selbstzweck. Profitables Wachstum ist das Ziel.

J

Geschrieben von

Jonas Bernert

Growth-Experte bei MrConversion.de mit Fokus auf datengetriebene Conversion-Optimierung und profitable Skalierung von Onlineshops.

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